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Aktive Schwingungsisolation am Drehgestell des ICE

Dank moderner Fahrwerke heutiger PKW führen weder übliche Fahrbahnunebenheiten noch Fahrmanöver zu bemerkenswerten Stößen oder Schwingungen im Inneren. Das Fahrwerk eines Hochgeschwindigkeitszuges muss ganz ähnlichen Anforderungen gerecht werden. DetailbildLinearmotorische Aktuatorik am Drehgestell eines Schnellzuges Weil ein Zug aber mit Stahlrädern auf Stahlschienen rollt, kann eine wirksame Bedämpfung mittlerer und höherer Frequenzen nicht wie beim Auto durch luftgefüllte Reifen realisiert werden. Manche Drehgestelle sehen für diese Aufgabe eine Luftfederstufe vor. Drehgestelle mit Stahlfederstufen, die wegen ihrer großen Robustheit und überlegenen Wirtschaftlichkeit nach wie vor vielfach im Einsatz sind, können allerdings kaum einen Beitrag leisten, um Schwingungen aus dem Rad-Schiene-Kontakt vom Fahrgastraum zu isolieren. Das Ergebnis sind oft deutlich vernehmbare Brummgeräusche im Wageninneren. ERAS hat im Auftrag der Deutschen Bahn im Rahmen einer Machbarkeitsuntersuchung ein Aktives System entwickelt, das parallel zur Stahlfederung des Drehgestells Gegenschwingungen einleitet und damit die Schallübertragung vom Rad in den Wagen erheblich reduzieren kann.

Daten und Fakten in Kürze

•  Aktive Dämpfung von Störungen aus dem Rad-Schiene-Kontakt

•  Hohe Wirksamkeit im relevanten Problembereich von 60 - 200 Hz

•  Signifikante Verminderung von Brummgeräuschen im Fahrgastraum

•  Vier linearmotorische Aktuatoren wirken an jedem Drehgestell

•  Hoher Integrationsgrad parallel zur ersten Federstufe

•  Erfolgreicher Funktionsnachweis bei Streckenversuchsfahrten

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